SEPA in the Database

15.04.13

Der 01. Februar 2014 ist der Stichtag: Ab diesem Datum wird das derzeit aktuelle Verfahren zum beleglosen Datenträgeraustausch (DTA) nicht mehr unterstützt. Beleglose Zahlungen wie Überweisungen und Lastschriften müssen danach im SEPA-Format ( = XML ) bei den Kreditinstituten eingereicht werden.

Abgesehen vom neuen XML – Format ist eine SEPA-Datei völlig anders strukturiert als eine DTA-Datei. Darüber hinaus werden für den Einzug von Lastschriften zusätzliche Daten benötigt (Gläubiger-ID, Mandatsreferenzen), die bislang im DTAUS-Verfahren nicht erforderlich waren.

Wenn Sie mit einer Sybase-Datenbank (ab Version 9) arbeiten, kann Ihnen SEPA in the Database einen Großteil des Umstellungsaufwandes abnehmen. Sie sorgen, wahlweise direkt oder über im Paket implementierte Prozeduren, für die Befüllung der entsprechenden Tabellen mit den Zahlungsdaten, rufen eine weitere Prozedur zur SEPA-Erstellung auf und erhalten im Result-Set den XML-Code und/oder lassen die Datenbank die XML-Datei eigenständig erstellen. Im einfachsten Fall ist beispielsweise eine SEPA-Datei für Überweisungen mit 4 Zeilen erzeugt:

 

SELECT SEPA.BeginPayment( 0, ‚Testüberweisung‘ );

SELECT SEPA.BeginGroup(    <Rückgabewert von SEPA.BeginPayment>,
    <Name des Kontoinhabers des Überweisenden>, 
    <Name des Kontoinhabers des Überweisenden>,
   <IBAN des Belastungskontos>,
    < BIC des Belastungskontos>,
    null,
    null );

CALL SEPA.AddUeberweisung( <Rückgabewert von SEPA.BeginGroup>,
    <gewünschtes Ausführungsdatum>,
   
<Überweisungsbetrag>,
    <BIC des Zahlungsempfängers>,
    <Name des Zahlungsempfängers>,
    <IBAN des Zahlungsempfängers>,
    null,
    <Verwendungszweckangabe> );

SELECT nResult, cResult, cContent
FROM SEPA.CreateUeberweisungen(   <Rückgabewert von SEPA.BeginPayment>,
   
‘C:\Temp\SEPATestUeberweisung.XML’ );

 

Mit obigem Code erzeugt die Datenbank, die Übergabe gültiger Parameter vorausgesetzt, eine valide SEPA-Datei mit dem Namen SEPATestUeberweisung.XML im Ordner „C:\Temp“ (sofern dieser existiert) und gibt Ihnen gleichzeitig den XML-Inhalt der Datei in der Result-Spalte cContent zurück.

SEPA in the Database besteht aus einem SQL-Script, mit dem in Ihrer Datenbank unter dem Namen der neuen Gruppe SEPA

  • 8 neue Tabellen mit
  • 22 Triggern zur Prüfung der Zahlungsdaten im Hinblick auf SEPA-Anforderungen
  • 4 neue Prozeduren
  • 16 neue Funktionen und
  • 3 neue benutzerdefinierte Fehlermeldungen

angelegt werden. Mitgeliefert wird ferner eine ausführliche Dokumentation im PDF-Format, die auch Praxis-Beispiele wie z.B. den Einzug fälliger Rechnungsbeträge enthält.